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Lappland - Den Mythos hautnah erleben

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Fernweh Trekking

 

Ursprünglichkeit Schwedisch Lapplands


Lappland im Norden Schwedens gehört zu den letzten Gebieten unserer Erde, die vom menschlichen Einfluss nahezu unberührt geblieben sind. Sieben Nationalparks bewahren die Flora und Fauna des Gebiets: Abisko, Vadvetjakka, Pieljekaise, Muddus, Stora Sjöfallet, Sarek und Padjelanta. Die vier letztgenannten sind Teil des Welterbes Laponia. Hier findet sich auch der Siedlungs- und Kulturraum der Samen (Sápmi), der auf die nördlichen Gefilde von Norwegen, Schweden, Finnland und Russland verteilt ist.

Die Bevölkerungsdichte in Schwedisch Lappland liegt bei lediglich zwei Einwohnern pro Quadratkilometer. Da diese sich hauptsächlich auf die Städte in der Küstennähe verteilen, sind weite Teile der Landschaft unbevölkert. Wanderer können hier Wildnis pur auf eigene Faust erforschen, die Natur gibt eindeutig den Takt vor.


Lappland in Schweden zu Fuß erkunden


Das Wanderwegenetz in Schwedisch Lappland ist hervorragend ausgebaut. Hinweisschilder weisen den richtigen Weg, Hütten bieten einen warmen Schlafplatz und ab und zu werden Proviant und Dinge des täglichen Wanderbedarfs zum Verkauf angeboten. Neben den bekannten Fernwanderwegen Kungsleden („Königspfad“) und Padjelantaleden („Pfad des höheren Landes“) gibt es zahlreiche weitere Trekking-Möglichkeiten im Land der Mitternachtssonne.

Der Kungsleden als beliebtester Wanderpfad im hohen Norden führt in zwei nicht miteinander verbundenen Abschnitten von Abisko bis Hemavan (nördlicher Abschnitt, ca. 440 Kilometer) und von Storlien bis Sälen (südlicher Abschnitt, ca. 350 Kilometer). Vom nördlichen Kungsleden bei Singi zweigt der Dag Hammarskjöldsleden nach Osten zum Kebnekaise ab, dem mit 2.104m höchsten Berg Schwedens. Später trifft der Kungsleden bei Kvikkjokk auf den Padjelantaleden, welcher westlich vom Sarek-Nationalpark 140 Kilometer über die Padjelanta-Hochebene durch den gleichnamigen Nationalpark bis nach Ritsem verläuft.

Trekking im sogenannten Fjäll ist von den in der Eiszeit geformten und geglätteten Berglandschaften geprägt. Sie liegen über der Baumgrenze und in den Senken haben sich häufig Seen gebildet. Oberhalb der typischen Fjäll-Birkenwälder finden sich noch Heidekrautsträucher mit wilden Beeren, außerdem Flechten, Moose und Gräser. Starke Temperaturschwankungen und Unterschiede in der Niederschlagsmenge je nach Jahreszeit und Region sind Merkmale des unbeständigen, subpolaren Klimas in Lappland.

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Beim Wandern in Schweden gilt das Allemansrätten – zu deutsch das Jedermannsrecht. Werden Flora, Fauna und Mitmenschen mit Respekt und Rücksicht behandelt und Hinterlassenschaften vermieden, erlaubt das Jedermannsrecht beim Aufenthalt in der Natur den uneingeschränkten Genuss der einzigartigen Landschaft. Dazu gehören das Wandern, Zelten, Baden und Boot fahren, Angeln und Pflücken von Beeren.

Lassen es das Wetter und alle anderen Rahmenbedingungen zu, dann gibt es meiner Meinung nach nichts Schöneres als das Zelten in der freien Natur der Fjäll-Landschaft. Lappland ist besonders gut auch für Trekking-Anfänger geeignet, da in vielen Fällen Hütten als Übernachtungsalternative zur Verfügung stehen.
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Beste Wanderzeit in Lappland


Die Wanderzeit in Lappland liegt wegen der hohen nördlichen Lage in einem sehr engen Zeitfenster.

Im Mai kehrt der Frühling in den Tälern ein. In den Bergen beginnt die erste Schneeschmelze und die damit verbundenen Hochwasser lassen kein Wandern zu. Selbst im Juni sind viele Wasserläufe immer noch deutlich angeschwollen und ein Überqueren wird manchmal zum gewagten Unterfangen. Der Boden ist sehr feucht und matschig. Die Wanderwege oberhalb der Baumgrenze sind meist noch durch Schnee blockiert. Bis Ende Juni sind außerdem viele Hütten noch nicht geöffnet und notwendige Boottransporte werden nicht angeboten. Es ist die Zeit der Mitternachtssonne, die bis in den Juli hinein andauern wird.

Spätestens dann zum Fjäll-Sommer mit warmen Temperaturen im Juli hat sich schlagartig das Bild auf den Wanderwegen geändert. Zur Hochsaison geht es teilweise geschäftig zu und einige Hütten entlang populärer Routen kommen an ihre Kapazitätsgrenzen. Am aktivsten werden dann auch hunderte der besten Freunde, die einen auf der gesamten Tour begleiten werden – die Mücken. Die sind leider manchmal auch entgegen dem allgemeinen Glauben oberhalb der Baumgrenze aktiv – vor allen Dingen bei warmen und windstillen Wetter.

Mitte August ebbt der Strom von Wanderern auch schon wieder ab, denn unter anderem gehen die schwedischen Schulferien zu Ende. Es wird zusehends leerer. Die Tage werde langsam wieder kürzer und sind Ende August von der Länge her mit den Sommertagen in Deutschland vergleichbar. Tagsüber sind die Temperaturen meist noch angenehm mild und die Mücken verschwinden mit den ersten kalten Nächten. Die Wetterlage ist insgesamt häufig über mehrere Tage stabil. Die Vegetation beginnt eine bunte Herbstfärbung anzunehmen. Mit etwas Glück eine wunderschöne Wanderzeit.

In den September hinein wird es schließlich zunehmend kühler. Der erste Schnee lässt nicht lange auf sich warten, besonders in den Höhenlagen. Boote werden spätestens Mitte des Monats wieder eingeholt und die Hütten geschlossen. Alles stellt sich langsam auf den herannahenden Winter ein.

Aber Obacht: Die hier gemachten Angaben haben ausschließlich tendenziellen Charakter. Im August 2015 waren bspw. nach langer Schlechtwetterperiode so viele Mücken aktiv wie sonst nie um diese Zeit. Es gab eine regelrechte Explosion der Mückenpopulation. Im Jahr zuvor waren im selben Monat nahezu alle Mücken verschwunden. In dieser Zeit waren auch Temperaturen von über 20 Grad bei strahlendem Sonnenschein über eine längere Periode an der Tagesordnung. Ebenso hätte es aber auch ausgiebige Regenfälle bei niedrigen einstelligen Temperaturen geben können. Alles kann passieren. Seien Sie also auf derartige Überraschungen vorbereitet – ich war es nicht.

Noch ein letztes Wort zur Nebensaison der letzten beiden Wochen im August und die ersten beiden im September: Es hat es sich inzwischen rumgesprochen, dass dies eine ganz gute Zeit zum Wandern in Lappland ist. Entsprechend ist den letzten Jahren ein größeres Aufkommen von Wanderern zu beobachten. Darüber hinaus nutzen manchmal Studiengruppen oder Schulklassen den Beginn des Schuljahres zum Ausflug in das Fjäll. Damit Sie am Ende nicht in der eventuell überfüllten Hütte übernachten müssen, ziehen Sie doch die Mitnahme eines zuverlässigen Zeltes in Betracht. So können Sie flexibler auf solche Dinge reagieren.


Was beim Wandern im Fjäll beherzigt werden sollte


Eine Trekking-Tour durch das Fjäll ist eine einzigartige Erfahrung, hat aber auch durchaus ihre Tücken. Damit Sie Ihre Wanderung sicher genießen können, sollte eine sorgfältige Planung oberste Priorität haben. Je besser die Vorbereitung, desto intensiver können Natur und die besondere Atmosphäre auf Sie wirken. Bedenken Sie Ihre körperliche Fitness und Erfahrung mit Mehrtageswanderungen bei der Planung der Route. Seien Sie dabei ehrlich zu sich selbst. Suchen Sie die Unterstützung von Kennern der Region – natürlich gerne auch durch eine auf Sie abgestimmte Beratung von Fernweh Trekking.

Informieren Sie jemanden über Ihre geplante Wanderroute und nennen auch den Zeitpunkt Ihrer Rückkehr. Dies können Familie oder Freunde sein oder Sie nehmen meinen Alarmservice in Anspruch.

Starten Sie mit leichter, atmungsaktiver Kleidung nach dem „Zwiebelprinzip“, welche Ihnen auch zuverlässig Schutz vor dem wechselhaften Wetter (Regen, Wind, Kälte) bietet. Utensilien wie Wanderkarte und Kompass oder GPS gehören ins Gepäck genauso wie Notrationen für den Fall, dass die Witterung Sie zum Warten zwingt. Werden Ihnen die vielen Ausrüstungsgegenstände zu teuer, können Sie diese alternativ bei Fernweh Trekking oder dem Kooperationspartner TOURverleih mieten.

 

 

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